Fotografie heisst für mich auch verweilen, beobachten und reduzieren. Sein!

Manche nennen es Fine Art-, andere Zen-Fotografie und wieder andere nennen es Reduktion oder Minimalismus. Alles Worte, Begriffe, Zuschreibung. Wichtig für mich ist nur wie ich mich hineingeben kann in den Moment.  Wenn ich ein Objekt erkenne, welches mich anspricht, dann hat es meine Aufmerksamkeit erhalten. Nun gilt es das Objekt achtsam zu beobachten. Wie ist sein Hintergrund? Was beeinflusst seine Freistellung? Wie fällt das Licht ein und wie kann sich die Lichtstimmung entwickelt? Beim Fotografieren finde ich oft die Ruhe, welche mir für die Meditation fehlt. 

Ist das Verweilen im Moment und das stille Beobachten eines Objektes und dessen laufende Veränderung nicht auch eine Form der Spiritualität?